Kordes & Kordes Film

Kordes & Kordes Film wurde 2003 von den Schwestern Alexandra und Meike Kordes in Berlin gegründet. Seitdem produziert das Unternehmen erfolgreich Kino- und Fernsehfilme, die bislang mit mehr als 170 nationalen und internationalen Auszeichnungen geehrt wurden. Dazu zählen der Deutsche Filmpreis in Gold und der Golden Cup des Internationalen Filmfestivals Shanghai für VIER MINUTEN, für den die Produzentinnen auch mit dem VGF-Nachwuchs-Produzentenpreis des Bayerischen Filmpreises ausgezeichnet wurden. Des Weiteren erhielten sie den Spezialpreis der Jury des Internationalen Film Festivals Rome und den Hauptpreis des Internationalen Filmfestivals Minsk für POLL, den Günter-Rohrbach-Preis für EIN JAHR NACH MORGEN und den Grimme-Preis für FAMILIE LOTZMANN AUF DEN BARRIKADEN. 

Der Familienfilm DIE SCHULE DER MAGISCHEN TIERE nach der gleichnamigen Bestseller-Buchreihe von Margit Auer ist mit 1,7 Millionen Zuschauern der publikumsstärkste Film des Jahres 2021/22 in den deutschen Kinos.

Das Unternehmen realisierte internationale Koproduktionen mit Frankreich, Estland, Österreich, Polen und der Schweiz. 

Neben dem Hauptsitz in Berlin unterhält die Kordes & Kordes Film Dependancen in Stuttgart und Köln. 2007 eröffnete in München die Kordes & Kordes Film Süd.

MEIKE KORDES

Produzentin, geschäftsführende Gesellschafterin der Kordes & Kordes Film.

Meike Kordes ist Mitglied der Deutschen Filmakademie und der Europäischen Filmakademie, Vorständin im Gesamtvorstand sowie im Vorstand der Kinosektion der Deutschen Produzentenallianz und zudem Mitglied im Unternehmerinnen-Beirat der Berliner Volksbank. Als Vertreterin der Produzentenallianz war Meike Kordes sieben Jahre lang als Jurymitglied der FFA Filmförderung sowie als Jurymitglied der Filmförderung des BKM (Beauftragter der Bundesregierung für Kultur- und Medien) tätig. Darüber hinaus unterrichtete sie an der Filmuniversität Babelsberg und der DFFB Berlin in der Fachrichtung Produktion.

2007 wurde sie von European Film Promotion zum „producer on the move“ gewählt und nahm als deutsche Produzentin am gleichnamigen Programm bei den Internationalen Filmfestspielen Cannes teil. 

Meike Kordes produzierte schon während der Ausbildung Filme an der Filmuniversität Babelsberg, die ihre Schwester dort als Kamerafrau drehte, so entstand der Kurzfilm LATE AT NIGHT (Silberner Bär, Berlinale). Zeitgleich zu ihrem Studium arbeitete sie auch außerhalb der Hochschule als Produktionsleiterin, u.a. an dem vielfach prämierten Film SCHERBENTANZ (Chris Kraus) sowie BERLIN IS IN GERMANY (Hannes Stöhr) (Panorama-Publikumspreis Berlinale) und DIE KÖNIGIN (Werner Schroeter (Arte-Dokumentarfilmpreis|Hauptpreis der Duisburger Filmwoche). 

Meike Kordes absolvierte eine Ausbildung zur Filmkauffrau. Ihr Studium schloss sie erfolgreich mit dem Diplom in der Fachrichtung Produktion an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf ab. 

ALEXANDRA KORDES

Produzentin, Gesellschafterin der Kordes & Kordes Film. 

Alexandra Kordes ist Mitglied der Deutschen Produzentenallianz sowie der Deutschen Filmakademie und seit 2009 Betreuerin in der Münchener Drehbuchwerkstatt. 

Als Jurorin war sie u.a. beim Bernd Burgemeister Fernsehpreis, dem Tankred-Dorst Drehbuchpreis und dem Förderpreis Deutscher Film des Filmfests München und beim Thomas-Pluch-Drehbuchpreis des Diagonale Filmfestivals in Graz tätig.

Schon in ihrer Jugend drehte Alexandra Kordes Filme, meist mit produktioneller Unterstützung ihrer Schwester Meike. Die Zusammenarbeit der Schwestern setzte sich in der Ausbildung an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf fort, so entstand der Kurzfilm LATE AT NIGHT (Silberner Bär, Berlinale). Neben ihrem Studium in der Fachrichtung Kamera arbeitete sie parallel als Kamerafrau für Spiel- und Dokumentarfilme. Mit Rosa von Praunheim „Wunderbares Wrodow“, der mit dem Geisendörfer Preis ausgezeichnet wird und „Die Königin“ von Werner Schroeter, der mit dem ARTE-Dokumentarfilmpreis und dem Filmpreis der Duisburger Filmwoche ausgezeichnet wird. Unter anderem drehte sie mit Rosa von Praunheim WUNDERBARES WRODOW (Robert-Geisendörfer-Preis) und mit Werner Schroeter DIE KÖNIGIN (Arte-Dokumentarfilm-Preis|Hauptpreis der Duisburger Filmwoche). 

Alexandra Kordes studierte Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft, Germanistik und Psychologie an der Ruhr-Universität Bochum. Ihr Studium in der Fachrichtung Kamera schloss sie erfolgreich mit dem Diplom an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf ab.